** WESENTLICHE PUNKTE DES KÜSTENGESETZES VON 1988

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DEFINITIONEN:

 

„sind staatliche Strandzone:

 

1. Strand- und Flussufer, die einschliessen:

 

a)      die Strandzone“ (Fläche zwischen Hoch-und Tiefstand des Meeres)... „ und

den Limit, den die Wellen nach den stärksten bekannten Stürmen erreichen...

   

b)      die Strände oder die Zonen der Ablagerungen loser Materialien wie Sand,

Kieselsand – u. Steine, einschliesslich Böschungen, Absätze und Dünen mit oder ohne Pflanzenwuchs...“

 

 

Art. 4, d) RLC: „über die Einbeziehung von Dünen:

 

Man wird in die Strandbegrenzung die Dünenreihen als eingezogen betrachten, die  durch die Meeresbewegung - oder Wind im Aufbau, in Verdrängung

oder in Evolution sind. Ebenso wird man die durch Pflanzenwuchs befestigten Dünen bis zu der Linie einbeziehen, die sich als notwendig für die Stabilität des Strandes und die Verteidigung der Küste herausstellen.“

 

 

„Grenzziehung“

 

Die genehmigte Grenzziehung, indem man die naturwissenschaftlichen Gegebenheiten im Bezug zu diesem Gesetz feststellte, erklärt den Besitz und die gutsherrliche Berechtigung des Staates, ohne dass die Eintragungen im Grundbuchamt Vorrang vor den festgesetzten staatlichen Rechten hätten.

 

 

„ die Schutzzonen“

 

Die Schutzzone wird  auf eine Breite von 100 Meter zum Landesinnern entfallen, gemessen von der Wassergrenze.

    

Das Wegerecht wird  auf einen Streifen von 6 Meter zum Landesinnern entfallen, gemessen von der Wassergrenze.

     

Man wird in dieser Zone nur Projekte, Einrichtungen oder Handlungen  erlauben, die keine andere Lokalisierung haben können oder die notwendige Dienste gewähren oder passend für den Gebrauch der staatlichen Strandzone sind.

 

 

„die Besitzverhältnisse im öffentlichen  Eigentum“

 

Die Rechtsinhaber der staatlichen Strandflächen, die vorher privates Eigentum gewesen waren, werden zu Inhabern von Besetzungsrechten  ( Okupanten!) und zu Nutzniessern  der staatlichen Strandzone zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des vorliegenden Gesetzes. Die Konzession, die man für 30 Jahre bewilligt bekommen wird und die für  weitere 30 Jahre verlängerbar sein wird,respektiert die derzeitigen  Gebrauchs- und Nutzungsrechte ohne die Verpflichtung zur Zahlung eines Pachtzinses.

 

In den rechtmässigen Projekten und Einrichtungen, gemäss dem vorherigen Absatz, sowie in den vollendeten Bauwerken oder für die, die mit der Lizenz der Ortsverwaltung  und, falls erforderlich, mit der des Staates vor Inkrafttreten des Gesetzes genehmigt wurden, soll  Konträres mit dem Geschaffenen eintreten. Man wird die nachfolgenden Grundsätze anwenden:

 

Wenn die Landflächen der staatlichen Strandzone okkupiert  werden, werden sie (die Bauwerke) abgerissen und die Konzession erlischt.

 

 

 

„ Gemeinnützigkeit der Landflächen“

 

Man wird privates Grundeigentum als gemeinnützig erklären, basierend auf Verfahren der Enteignung, wozu man sich auf die 2. Übergangsvorschrift beruft, sowie die Grundstücke in der Schutzzone als gemeinnützig erklären. Dazu wird man sie als notwendig für die Verteidigung und den Gebrauch der staatlichen Strandzone würdigen.

 

** ABGENZUNGSKARTE FORMENTERA